Auf dieser Seite möchte ich meine Erfahrungen zum Thema Autofahren nach einem Schlaganfall erzählen.

 




Zuerst hatte ich ein Beratungsgespräch mit dem Fachabteilungsleiter für Fahrerlaubniswesen der DEKRA Leipzig.
In dem Gespräch wurde geklärt, ob ich in der Lage sein würde, ein umgebautes Auto zu fahren, und was ich für Hilfsmittel zum Autofahren brauche.
Da ich mit 18 Jahren schon einen Führerschein gemacht habe, mußte ich jetzt nur eine Fahrprobe mit einem Umgebauten Fahrschulwagen bei der DEKRA ablegen.
Mit dem Gutachten der DEKRA habe ich mir also eine Fahrschule gesucht, die auch Behinderte ausbildet. In der Live Fahrschule Markkleeberg habe ich dann auch ein sehr nettes Team gefunden.

Ich habe ein paar Fahrstunden genommen, um mich an die Umbauten zu gewöhnen.
Dann habe ich die Fahrprobe gemacht, und bestanden :-).

So, jetzt mußte ich mit dem Gutachten, von der DEKRA (von der Fahrprobe) die Beschränkungen in meinen Führerschein eintragen lassen.


Meine Beschränkungen sind folgende:

  •  Automatikgetriebe
  • angepasste Bedienvorrichtungen


Bedienung ohne Loslassen des Lenkrads für:

  • Fahrtrichtungsanzeiger
  • Signalhorn
  • Scheibenwisch- u. Waschanlage
  • Licht- und Abblendschalter

- angepasster Lenkung

  • Lenkraddrehknopf rechts



Umgesetzt wurden die Beschränkungen mit dem Multifunktionsdrehknopf der Firma Petri & Lehr.

Nachdem wir für mich einen (Automatik-) Stadtflitzer gefunden hatten,
konnte das Auto umgebaut werden.
Den Umbau hat die Firma Gerhard Seeländer in Dresden übernommen.

Und nun bin ich stolzer Besitzer eines eigenen Autos, und kann jetzt endlich wieder selbst entscheiden, wo ich wann hinfahr, und kann nun alles selbstständig erledigen.